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Das Gefecht bei Krietzschwitz (Artikelnummer: MG 01)

Das Gefecht bei Krietzschwitz
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Die Pirnaer Ebenheit und mit ihr Krietzschwitz, ein kleines Dorf unweit der Festung Königstein, rückte am 26. August 1813 erneut in das Rampenlicht der europäischen Geschichte. Schon im Siebenjährigen Krieg 1756 flüchtete die zahlenmäßig kleine sächsische Armee Ende August vor den ohne Kriegserklärung in Sachsen eingefallenen Preußen auf die Ebenheit zwischen den Festungen Sonnenstein und Königstein. Hier wurden die Sachsen im „Lager bei Pirna“ von den preußischen Truppen eingeschlossen. Nach vergeblichem Warten auf eine österreichische Entsatzarmee brachen die Sachsen aus und schafften es noch über die Elbe bis zum Lilienstein. Hier mussten sie, hungernd und wieder von den Preußen umstellt, am 16. Oktober kapitulieren. Der sächsische Kurfürst konnte der Kapitulation nur vom Königstein aus zusehen.

Die Böhmische Armee marschierte am 22. August 1813 über das Erzgebirge nach Dresden, um die sächsische Landeshauptstadt anzugreifen. Auf dem rechten Flügel der Verbündeten war während der Schlacht bei Dresden das 2. russische Infanteriekorps unter dem in russischen Diensten stehenden General Prinz Eugen von Württemberg gesandt worden. Er sollte mit seinen relativ schwachen Truppen den Königstein und den Elbübergang beobachten. Das Gefecht bei Krietzschwitz, so klein und unbedeutend es im Vergleich mit anderen Gefechten und Schlachten auch erscheinen mag, war bedeutend für den weiteren Verlauf der Schlacht bei Dresden und den anschließenden Rückzug der geschlagenen Hauptarmee nach Böhmen. Denn ohne das Gefecht bei Krietzschwitz, in dem das 1. französische Armeekorps einen entscheidenden Tag aufgehalten wurde, hätte es keine Schlacht bei Kulm und somit keine Errettung der Böhmischen Armee gegeben. Man darf spekulieren, wie der weitere Feldzug, ja der Krieg selbst, verlaufen sein könnte.

An dieses denkwürdige Gefecht bei Krietzschwitz vor über 200 Jahren erinnert heute nur noch ein kleines Denkmal für den Prinzen Eugen von Württemberg im genannten Ort. So, wie die Spuren der Kämpfe verschwanden verblasste auch die Erinnerung an diese Kämpfe. Mit diesem Buch möchte ich die damaligen Begebenheiten noch einmal dem Dunkel der Geschichte entreißen. Mögen die überlieferten Kriegsereignisse in unserer Heimat dem Gedenken dienen und uns Mahnung sein.

Buch mit 60 Seiten, 1 Übersichtsskizze und 56 zum Großteil farbigen Bildern.


Inhalt des Buches:

  • Vorgeschichte
  • Der Trachenberger Plan
  • Der Plan und die Maßnahmen Napoleons
  • Der Herbstfeldzug beginnt
  • Die Schlacht bei Dresden am 26. und 27. August 1813
  • Prinz Eugen von Württemberg
  • General Vandamme
  • Das Gefecht bei Krietzschwitz
  • Übersichtsskizze Gefecht bei Krietzschwitz
  • Ergebnisse des Gefechts bei Krietzschwitz
  • Von Krietzschwitz nach Kulm
Preis: 8,00 EUR
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